Tutorenworkshop

Einen Tag nach der Eröffnung haben wir einen Workshop mit den Tutoren durchgeführt, in dem sie das Konzept, die Idee dahinter und auch die Tools kennenlernen, mit den wir normalerweise arbeiten.
Wir fingen mit einer Einführungsrunde an, in der sich die 9 Tutoren nacheinander vorstellten. Wir haben viele verschiedene Studiengänge (Media, Accounting, ComputerScience, Computer System Engineering, Law), aber alle kommen aus dem Flüchtlingslager Jalazone. Anschließend hat Prof. Dr. Volker Wulf den Anwesenden das Projekt vorgestellt und auch die Ziele, die damit verfolgt werden. Danach haben wir direkt mit einem kleinen Brainstorming angefangen, in dem wir Ideen für die ersten Projekte mit den Kindern sammelten.
Damit die Tutoren auch die Tools bedienen können, sind wir mit ihnen in den Computerraum gegangen. Eine der Tutorinnen hat bereits Erfahrungen mit Scratch gehabt und wollte deswegen den anderen Mädchen eine Einführung in Scratch geben. Das war insoweit einfacher für mich, weil sie es auf arabisch machen konnte.
Nach der ersten Einführung, wollte ich mit ihnen den Ablauf einer Computerclubsession durchspielen. Dazu haben wir uns zusammengesetzt und über mögliche Projekte gesprochen, ich habe dann ein einfaches Scratch-Projekt vorgeschlagen. Die Tutorinnen haben sich dann in Dreier-Gruppen aufgeteilt und angefangen mit Scratch zu arbeiten.
Es entstanden eine Animation, viele Bilder und ein kleiner Film. In der anschließenden Besprechung der Projekte, waren die Tutorinnen in bester Laune, weil ihre größte Angst die IT war. Aber nach der Einführung und dem ersten kleinen Projekt, war die erste Hürde genommen.

Anschließend haben wir alle zusammen überlegt, wie der Club starten kann. Da es scheinbar bei einem gemischten (Mädchen+Jungs) Club zu Problemen kommen könnte, entschieden wir uns einen Club für Mädchen und einen Club für Jungs zu haben. An jeweils verschiedenen Tagen. Die Eltern sind in beiden Clubs erwünscht. Die Tutorinnen haben sich in Dreier-Gruppen eingeteilt, damit für jede Clubsitzung eine Gruppe verfügbar ist. Anschließend haben wir Handzettel gedruckt und diese den Tutorinnen mitgegeben, damit sie in Jalazone verteilt werden.